Eine Publikation der Binkert Medien AG
Die Servo-Axis-Controller gehen in die vierte Generation : Ausgabe 02/2013, 05.10.2013

Bis zu vier Achsen fest im Griff

Die GIN-SAC4-Serie ist die konsequente Weiterentwicklung der Servo-Drive-Familie von Indel. Sie vereint die Vorteile der bisherigen Einfach- und Dreifachregler auf einer einzigen Bauform und ist von ein bis vier Achsen skalierbar. Verschiedene Motoren- und Gebersysteme sind mit dem Drive flexibel kombinierbar. Der GIN-SAC 4x4 kann bis zu vier Achsen ansteuern.

Das optimale Verfahren von Achsen ist eine der zentralen Herausforderungen für eine effiziente Automation. Die GIN-SAC4-Serie erfüllt die Anforderungen an hochdynamische und präzise Bewegungsabläufe und bietet gleichzeitig hohe Flexibilität.

Für viele Motortypen geeignet und einzeln konfigurierbar

Für jede Achse kann man Motortyp sowie Regelparameter einzeln und unabhängig konfigurieren. Der GIN-SAC4-Drive eignet sich für Synchron-, Asynchron-, DC-, Linear- und Schrittmotoren. Er unterstützt Resolver-, SinCos-, Inkrementalgeber- und Absolut-Wegmess-Systeme. Pro Achse erreicht er eine Leistung von 5 ARMS Dauerstrom und maximal 21 ARMS Spitzenstrom bei bis zu 565 V Zwischenkreisspannung. Das integrierte Netzteil erlaubt den direkten Anschluss an das 1- oder 3-phasige Versorgungsnetz. Bei Bedarf kann man mehrere Achsen parallel schalten. Beispielsweise kann ein GIN-SAC 4x4 im Dual-modus zwei Achsen mit je 10 ARMS Dauer- strom betreiben. Für die Anbindung von zusätzlichen Drives und I/O-Modulen verfügt er über den 1-GBit-GinLink-Feldbus. Dank dem integrierten Kühlkörper und den doppelten Turboventilatoren ist das Gehäuse mit 13 cm Breite, 15 cm Tiefe und je nach Anzahl Achsen zwischen 22 und 40 cm Höhe sehr kompakt.

Leistungsstarke CPU sorgt für hohe Performance

Die optimale Ansteuerung der elektrischen Leistung erfordert eine ebenfalls hohe Rechenleistung. Um diese zu erreichen, ist im GIN-SAC4 die neue Generation von hauseigenen CPU-Boards integriert. Diese verfügen mit einem ARM-Cortex-A9-Dual-Core-800-MHz-Prozessor über genügend Rechenleistung, um sämtliche Achsen mit bis zu 32 kHz zu regeln. Dabei kann man zusätzlich zur PID-Regelung Strom- und Geschwindigkeitsfilter konfigurieren. Die Rechenleistung des ARM-A9 reicht aus, um die komplette Maschinensteuerung auf dem Drive zu implementieren. Damit kann man zusätzliche Kosten für übergeordnete Steuerungskomponenten und deren Inbetriebname einsparen.

Zukunftssicher dank Functional-Safety

Zusätzlich zur vorhandenen Sicherheitsfunktion STO – Safe Torque Off – kann man beim GIN-SAC4 optional pro Achse ein Modul für die sichere Achsenüberwachung hinzufügen. Damit lassen sich Funktionen wie sichere Geschwindigkeits- oder Positionsüberwachung direkt im Drive implementieren. Kosten und Verkabelungsaufwand für externe Sicherheitsmodule entfallen.

Infoservice


Indel AG
Tüfiwis 26, 8332 Russikon
Tel. 044 956 20 00, Fax 044 956 20 09
info@indel.ch, www.indel.ch

Der GIN-SAC 4x4 kann bis zu vier Achsen ansteuern

GinLink-Feldbus

Dank einer Übertragungsrate von 1 GBit/s erlaubt der GinLink-Feldbus neue Lösungsansätze in der Steuerungstechnik. Die Datenübertragung erfolgt CPU-unabhängig durch FPGA. Dies garantiert tiefe Latenzzeiten und hohe Synchronität zwischen Master und Slaves. GinLink basiert auf erprobter Gigabit-Ethernet-Technologie. Der Einsatz von Standard-industriekomponenten senkt dabei Kosten und garantiert hohe Verfügbarkeit. Die Zykluszeit ist von 7,8125 μs bis 1 ms konfigurierbar.

Flyer GinLink-Feldbus: 02_13.52.pdf

Indel im swissT.net

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