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Erweitertes Leistungsspektrum bei Bremsen und Kupplungen: Ausgabe 01/2019, 01.04.2019

Robotik im Fokus

mayr Antriebstechnik hat den anhaltenden Trend zur Automatisierung und die Anforderungen der Robotik fest im Blick. Daher hat das Unternehmen das Leistungsspektrum seiner Kupplungen und Bremsen deutlich erweitert. Mit dem intelligenten Modul ROBA-brake-checker lassen sich Sicherheitsbremsen sensorlos überwachen und versorgen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für das Bremsenmonitoring.

Bilder: mayr Antriebstechnik

Der Automatisierungsgrad steigt, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter wird immer enger – in allen wichtigen Industriebranchen sind Roboter auf dem Vormarsch. Maschinen und Anlagen werden immer leistungsdichter, immer schneller. Und damit steigen auch die Anforderungen an die einzelnen Komponenten. Bei der ROBA-servostop-Baureihe von mayr Antriebstechnik handelt es sich um kleine, leistungsstarke Sicherheitsbremsen. Sie sind mit ihrer schlanken Bauform und dem geringen Gewicht auf die Anforderungen der Robotik optimal zugeschnitten.

Fluidfreie Linearbremsen für Hygieneanwendungen
Daneben hat das Unternehmen mit der ROBAlinearstop in elektromagnetischer Ausführung eine fluidfreie Linearbremse im Programm, die dafür konzipiert ist, schwerkraftbelastete Vertikalachsen abzusichern. Sie kommt bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen keine Kompressoren beziehungsweise Aggregate für Druckluft oder Ölhydraulik zur Verfügung stehen bzw. unerwünscht sind – wie zum Beispiel in der Medizintechnik, der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, wo hohe Hygienestandards gefordert werden. Auch für diese Bereiche eröffnen sich nun mit dem intelligenten Modul ROBA-brake-checker neue Möglichkeiten für das Bremsenmonitoring. Denn mit einer neuen Ausführung des Moduls können jetzt dank noch feinerer Auswertung auch kleine Bremsengrössen ab einem Bremsmoment von 0,7 Nm versorgt und überwacht werden.

Sensorloses Bremsenmonitoring – auch unter widrigen Bedingungen
Das intelligente Modul ROBA-brake-checker arbeitet ohne Sensoren. Stattdessen erkennt es durch die Analyse von Strom und Spannung die Bewegung der Ankerscheibe und weiss zu jedem Zeitpunkt, in welchem Zustand sich die Bremse befindet. Es überwacht neben Schaltzustand, Temperatur und Verschleiss auch auf Zugweg- oder Zugkraftreserve, also ob der Magnet noch in der Lage ist, die Ankerscheibe anzuziehen. Der ROBAbrake-checker lässt sich einfach und schnell in Maschinen und Anlagen integrieren, und auch bestehende Installationen können problemlos nachgerüstet werden. Gerade auch bei kleinen Stückzahlen ist das Modul eine kostengünstige Lösung.
Dass beim Monitoring mit dem ROBA-brake-checker die Bremsen in Standardausführung zum Einsatz kommen, bietet nicht nur Vorteile in Hinblick auf Kosten und Lieferzeit, sondern kommt zum Beispiel auch beim Korrosionsschutz zum Tragen. Denn die Bremsen können einfach, schnell und sicher überlackiert werden – zum Beispiel wenn die Korrosionsbelastung sehr stark ist und gemäss der Norm DIN EN ISO 12944 Schutzmassnahmen erforderlich sind (C5), beispielsweise bei Windkraftanlagen oder Anwendungen im maritimen Bereich.

Zukunftssichere Komplettlösungen aus einer Hand
Neben Sicherheitsbremsen und den dazugehörigen Ansteuer- und Überwachungsmodulen entwickelt und fertigt der deutsche Antriebstechnikspezialist seit Jahrzehnten Sicherheits- und Wellenkupplungen und steht für zuverlässige Komplettlösungen aus einer Hand. Und so hat das Unternehmen auch das Leistungsspektrum seiner Sicherheitskupplungen deutlich erweitert. Die neue Baureihe der EAS-HT High-torque-Elementekupplungen beispielsweise überzeugt nicht nur durch verbesserte Leistungsdichte, sondern steht auch für eine deutlich breitere Auswahl an möglichen Bohrungen. Dazu kommt die Baureihe der EAS-compact-Freischaltkupplung, in die das Unternehmen seine jahrelange Erfahrung und die Erkenntnisse aus zahlreichen Versuchsreihen einfliessen hat lassen. Die Kupplungen tragen damit den stetig steigenden Anforderungen an Drehzahl und Dynamik Rechnung. Zudem wurden die EAS-HSE-Highspeed-Elementekupplungen für Hochgeschwindigkeits-Anwendungen um zwei kleine Baugrössen erweitert.
Im Bereich der Wellenkupplungen hat mayr Antriebstechnik unter anderem den Drehmomentbereich der grossen ROBA-DS Lamellenpaketkupplungen erweitert und bietet damit auch für Bereiche über 100 000 Nm zuverlässige Anbindungen für Messflansche. Und auch bei den spielfreien, leistungsstarken Servokupplungen vergrössert das Unternehmen seinen Standardbaukasten permanent. Neue, moderne Fertigungsverfahren sorgen zudem für günstige Preise und kurze Lieferzeiten.

Infoservice
Mayr Kupplungen AG
Tobeläckerstrasse 11, 8212 Neuhausen a. Rhf.
Tel. 052 674 08 70, Fax 052 674 08 75
info@mayr.ch, www.mayr.ch

 



Die elektromagnetische Ausführung der bewährten LinearbremsenBaureihe ROBA-linearstop ist für die Überwachung mit dem Modul ROBA-brake-checker zugelassen


Das intelligente Modul ROBA-brake-checker kann Sicherheitsbremsen sensorlos überwachen und versorgen


Die Baureihe der EAS-HT High-torque-Elementekupplungen überzeugt durch eine verbesserte Leistungsdichte


Beispiel für die spielfreien, leistungsstarken und preisgünstigen Servokupplungen