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Von der ersten Mondlandung bis zum Alltag im All: Ausgabe 02/2019, 09.10.2019

Von der ersten Mondlandung bis zum Alltag im All

Fünfzig Jahre ist es jetzt her, dass Apollo 11 auf dem Mond landete und der erste Mensch den Erdtrabanten betrat. Seitdem hat sich einiges getan. Mittlerweile ist der Weltraum zum Arbeitsplatz und Aufenthaltsraum für den Menschen geworden, und Themen wie Weltraum-Tourismus, eine permanente Mondstation oder eine bemannte Marsmission sind aktuell.

Bilder: NASA;Sodern Ariane Group 2018; Airbus Space

Der technische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hat diese Entwicklung ermöglicht, und auch die Antriebstechnik hat dazu beigetragen. Leichte und kompakte Faulhaber-Miniaturantriebe haben bei vielen Raumfahrt- und Forschungsprojekten unter harten Weltraumbedingungen immer wieder ihre Zuverlässigkeit und Positioniergenauigkeit bewiesen. Die Antriebe sind vakuumtauglich und widerstehen höchsten mechanischen Belastungen. Ihre Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und erreichen so eine sehr hohe Effizienz.

Seismologische Messungen auf dem Mars
Sechs Schrittmotoren mit Planetengetriebe sind beispielsweise aktuell im sensibelsten Seismometer, das je gebaut wurde (SEIS) auf dem Mars im Einsatz und versuchen zu klären, ob der rote Planet bebt. Bei den seismologischen Messungen haben sie gleich zwei Aufgaben: Sie bringen die Messmechanik in Balance und gleichen auftretende Spannungskräfte aus, die aufgrund starker jahreszeitlicher Temperaturschwankungen entstehen.

Servomotor treibt Treibstoff-Trimmventil an
Auch an Bord der internationalen Raumstation ISS sind die kleinen Antriebe aus Schönaich zu finden. Bürstenlose DC-Motoren erlauben CIMON, einem künstlichen Assistenten für Astronauten, sich an Bord frei zu bewegen. Bei der nächsten Mars-Mission im Jahr 2020 sind Schrittmotoren in hochauflösenden Kameras verbaut. Die kleinen Antriebe mit nur 10 mm Durchmesser positionieren die Objektive für scharfe Aufnahmen der Marsoberfläche. Auch zukünftig werden die kompakten Miniaturantriebe zur Weiterentwicklung der Weltraumforschung und Raumfahrt beitragen. Eine Möglichkeit, um die Kosten bei kommerziellen Raketenstarts in Grenzen zu halten, besteht zum Beispiel darin, die Treibstoffverbrennung und damit den Verbrauch zu optimieren. Ein speziell entwickeltes Treibstoff-Trimmventil garantiert hierbei optimale Leistungen.

Bedarf an weltraumtauglichen Antrieben steigt
Angetrieben wird das Trimmventil von robusten und zuverlässigen Faulhaber-Servomotoren. Der Bedarf an weltraumtauglichen Antriebssystemen, die vor allem zuverlässig, langlebig, klein und leicht sein müssen, steigt also ständig. Vor 50 Jahren, als Präzisionskugellager der Faulhaber-Tochter MPS in den Uhren der amerikanischen Astronauten beim ersten Schritt eines Menschen auf dem Mond dabei waren, hätte sich das kaum einer vorstellen können.

Infoservice
Faulhaber Minimotor SA
Zona Artigianale 8, 6980 Croglio
Tel. 091 611 31 00, Fax 091 611 31 10
info@faulhaber.ch, www.faulhaber.ch

 



Vor 50 Jahren landete Apollo 11 auf dem Mond – das Bild zeigt das Seismic Experiment


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Firmenprofil

Faulhaber ist spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Einsatz von hochpräzisen Klein- und Kleinstantriebssystemen, Servokomponenten und Steuerungen bis zu 200 W Abgabeleistung. Dazu zählt die Realisierung von kundenspezifischen Komplettlösungen ebenso wie ein umfangreiches Programm an Standardprodukten wie bürstenlose Motoren, DC-Kleinstmotoren, Encoder und Motion Controller. Die Marke Faulhaber gilt weltweit als Zeichen für hohe Qualität und Zuverlässigkeit in komplexen und anspruchsvollen Anwendungsgebieten wie Medizintechnik, Fabrikautomation, Präzisionsoptik, Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt sowie Robotik. Vom leistungsstarken DC-Motor mit 224 mNm Dauerdrehmoment bis zum filigranen Mikroantrieb mit 1,9 mm Aussendurchmesser umfasst das Standardportfolio mehr als 25 Mio. Möglichkeiten, ein optimales Antriebssystem für eine Anwendung zusammenzustellen. Dieser Technologiebaukasten ist zugleich die Basis für Modifikationen, um auf besondere Kundenwünsche für Sonderausführungen eingehen zu können.